Der 1. Mai in Villingen-Schwenningen

Am 1. Mai kamen rund 150 Menschen zur Demonstration in Villingen-Schwenningen zusammen. Die vom DGB angemeldete Demonstration begann mit Redebeiträgen vor dem Gewerkschaftshaus. In ihrer Rede ging die Initiative für einen kämpferischen 1. Mai VS auf die Situation von Menschen in prekären Arbeitsverhältnissen und den Mangel an bezahlbarem Wohnraum in Villingen-Schwenningen ein. Mit einem Handzettel auf dem Parolen standen, sowie ein kleiner Text dazu warum die Demonstration um einen kämpferischen antikapitalistischen Ausdruck ergänzt werden muss, umriss die Initiative ihre Grundlage.

An der Spitze der Demonstration lief der DGB unter dem diesjährigen Motto „Wir sind viele. Wir sind eins.“ gefolgt von einer Trommelgruppe von Geflüchteten. Daran schloss die Initiative für einen kämpferischen 1. Mai VS mit einem eigenen Transparent an. Während der gesamten Demonstration wurden aus diesem Bereich Parolen gerufen und Position gegen kapitalistische Ausbeutung und Unterdrückung bezogen.

Vom DGB-Haus zog die Demonstration in die Innenstadt, durch die Karlstraße, vorbei am Linken Zentrum Mathilde Müller zum Festgelände im Park auf der Möglingshöhe.

Gegen Ende gab es aus der Demonstration heraus eine Soli-Aktion mit dem revolutionären Prozess in Rojava. In Szene gesetzt durch gelb, grüne und rote Konfetti, Knall und lauten Parolen wurde die Fahne der Selbstverteidigungseinheit YPG geschwungen und ein Banner für die internationalistischen KämpferInnen in Rojava gehisst.

Auf dem 1. Mai-Fest des DGB waren neben den Einzelgewerkschaften auch die Initiative sowie das Linken Zentrum Mathilde Müller und die Gruppen die sich dort regelmäßig Treffen mit Infotischen vertreten. Der Großteil der FestbesucherInnen hatte sich dabei zuvor an der 1.Mai- Demonstration beteiligt.

Es ist wichtig kämpferisch-antikapitalistische Positionen auf die Straße zu tragen, gerade auch in einer kleinen Stadt wie Villingen-Schwenningen. Der 1. Mai ist die Mobilisierung in der wir als Linke mit eigenen Positionen und unsere Perspektive einer solidarischen Gesellschaftsordnung auf die Straßen drängen. Dabei ist es die gesamte Mobilisierung, nicht nur der 1. Mai als Tag selbst in der wir als kämpferische Linke präsent sind.

Doch nicht nur die Initiative hat zum 1. Mai gearbeitet. Zahlreiche GenossInnen waren aktiv, das zeigen mehrere Transpi-Aktionen, die viele Plakaten die das Stadtbild verschönern und auch die Soli-Aktion mit Rojava während der Demonstration.

Dieses Jahr, wie auch das nächste – am 1. Mai nehmen wir uns die Straße.
Initiative für einen kämpferischen 1. Mai VS

Cafebar des Linken Zentrum Mathilde Müller auf dem 1.Mai-Fest
Kuchen gab’s dort auch
Textieldruck
Infotisch des Antimilitaristischen Treffen VS

 

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